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Referenzen

Bericht über Julians Reittherapie

Unser Sohn ist heute 5 ½ Jahre alt, und vor kurzem wurde bei ihm die Diagnose „Asperger Syndrom“, eine Form von Autismus, gestellt.Seit er im Kindergarten ist, zeigt sich bei ihm eine schwere Beeinträchtigung der sozialen Interaktionen sowie der Kommunikation. Ausserdem treten Symptome auf wie ängste, mangelndes Selbstvertrauen, stereotype Verhaltensweisen, Hyperaktivität und spezielle Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen.Aufgrund dieser Schwierigkeiten entschieden wir uns vor einem Jahr für eine Reittherapie für unseren Sohn, um seine innere Stärke aufzubauen. Seither besucht er „seine beiden Pferde“ wöchentlich. Für unser Kind, dessen Alltag häufig durch Angst und Unsicherheit bestimmt ist, führt der Kontakt mit den Pferden zu einer sichtlichen Stimmungsaufhellung. Er ist motiviert, zeigt Interesse an seiner Umwelt und mehr Lebensfreude. Unser Sohn lernt, sich an (soziale) Regeln zu halten und rücksichtsvoller mit anderen umzugehen.Für unseren Sohn ist das therapeutische Reiten die richtige Therapieform, weil es eine ganzheitliche Methode ist, die seine Sinne, Emotionen und den Körper gleichermassen anspricht. Dazu trägt sicherlich auch das Drumherum wie Pflege, das Füttern und Versorgen der Pferde bei. Ausserdem spielt die vertrauensvolle Beziehung zwischen unserem Kind und seiner Reittherapeutin eine wichtige Rolle.


Reiten

Ich freue mich jedes Mal aufs Reiten auf den Isländer-Pferden. Anfänglich durfte ich gehen, weil ich häufig stolperte, vom Stuhl fiel oder Gläser umwarf. Mit meiner Grobmotorik hatte ich so meine Mühe und war auch häufig nervös und angespannt. Seit gut einem Jahr bin ich wöchentlich auf dem Pferderücken anzutreffen. Es gefällt mir gut zu galoppieren, zu traben oder zu tölten. Beim Galoppieren bewegt sich die Mähne der Pferde immer so schön und sieht glänzend. Ich reite auch gerne durch die Gegend. Mir gefällt es auch gut nurauf der Decke mit dem Haltegriff zu reiten. Da spüre ich das Pferd immer sogut. Nach dem Reiten und Versorgender Isländer bin ich jeweils viel entspannter und nicht mehr so nervös wiesonst jeweils. Ich bin ruhiger, habe ein besseres Körpergefühl und stolperebedeutend weniger.

Angela, 10 Jahre


Anfrage zum Therapie (Verlauf) Erfolg von L. Zimmermann bei Frau Mirjam Klee

L. besucht seit ca. 2 Jahren den Reitunterricht bei Frau Klee. Frau Klee macht eine ganzheitliche Therapie mit L. Sie lernt den vollumfänglichen Umgang mit dem Pferd. Pflege, Nahrung und Reiten.Unser Ziel war und ist L.’s Selbstständigkeit und Selbstvertrauen zu verbessern und zu stärken. Frau Klee schafft es L. genau soviel Verantwortung zu übergeben wie sie ertragen kann. L. lernt spielerisch und in einer sehr wohlwollenden Umgebung sich etwas zuzutrauen. Es geht hier nicht um Leistung, sondern um Beziehung. L. hat nicht nur zu den Pferden eine besondere Zutraulichkeit gewonnen, sondern hat auch bei Frau Klee eine sehr einfühlsame Mentorin gefunden, welche es versteht L. in ihrer momentanen Situation abzuholen. Als „Aussen stehende“, quasi neutrale Person, kann L. einen Rat von Frau Klee sehr gut annehmen und fühlt sich sehr wohl verstanden. Unsere Tochter hat auch dank der Therapie, grosse Entwicklungsschritte gemacht. Ein Beispiel war sicherlich die ausserordentliche Situation als ein Pferd von Frau Klee regelmässig über längere Zeit am Morgen Medikamente einnehmen musste. Frau Klee fragte unsere Tochter, ob sie dies übernehmen möchte. L. sagte gerne zu und musste in dieser Zeit nie daran erinnert werden, stand vor der Schule selbstständig auf und verrichtete ihre Aufgabe freudig und sehr zuverlässig. Wir sind überzeugt, dass L. diese Stunden einmal wöchentlich sehr gut tun. Sie erhält damit eine Gelegenheit vollumfänglich stressfrei abzuschalten und einer Tätigkeit nachzugehen, bei der sie alleine im Mittelpunkt steht.Wir danken Frau Klee für Ihr wohlwollendes Entgegenkommen und die wertvolle Begleitungunserer Tochter.

Dezember 2008 Die Eltern.


Reittherapie

Als unser Sohn G. im Dezember 2005 mit der Reittherapie begann, war er aus Gründen des Ekels vor Schmutz sehr ablehnend gegen das Berühren und Pflegen des Pferdes. Das Reiten selber machte ihm keine Angst, schliesslich kannte er es bereits von der Hippotherapie in der Rehaklinik her. Er hatte infolge seines Geburtsgebrechens (inkomplette Paraplegie) eine eher schwach ausgebildete Rückenmuskulatur der Lendenwirbelsäule, aber ich erwartete eigentlich keine auffällige Veränderung, da es in dem Sinn ja nicht Physiotherapie auf dem Pferd, also Hippotherapie, war. Nach wenigen Wochen gewöhnte er sich an das Bürsten des Pferdes und ans Auskratzen der Hufe. Der Ekel verschwand. Auch wenn der Pferdekopf zu nahe kam, nahm er es mit der Zeit gelassen und geriet nicht in Panik! Er freute sich jeweils richtig auf die Reitstunden! Das Glücksgefühl, das er beim Tölten empfand, lebte er in aller Freude aus und konnte nicht genug davon bekommen. Im Frühling 2006 fiel seiner Physiotherapeutin auf, dass sich Gs Rückenhaltung verbessert hatte. Er hatte Muskulatur im Lendenwirbelbereich aufgebaut, was eindeutig aufs Reiten zurückzuführen war. Nun musste ich meine anfängliche Meinung, dass er nur zum Spass diese Reitstunden nahm, ändern: Er profitierte sichtbar physisch und psychisch vom Reiten!

Patricia D, Mutter von G
© 2017 Mirjam Klee